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Der Schweizerkönig

Johann Rudolf Wettstein. Nachw. v. Georg Kohler

Der Schweizerkönig

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Verlag/Label

ISBN/EAN: 978-3-905894-08-0

ISBN10: 3-905894-08-4

Erscheinungsjahr: 2011

Artikel-Nr.: 12576810

Einbandart / Setinhalt: Gebunden

Produkttyp: Buch

Sprache: deutsch (ger)

Warengruppe: Basel

Thema / Genre: Mehr Basel
Mehr Basel, Geschichte # Biografien
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Letztes Update: 13.05.2012 19:35:20

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Der Schweizerkönig

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Der Schweizerkönig

Johann Rudolf Wettstein. Nachw. v. Georg Kohler

Als Johann Rudolf Wettstein (1594¿
1666) im Jahre 1645 zum Bürgermeister
der Stadt Basel gewählt wird, tobt in
Nordeuropa der Dreißigjährige Krieg.
Die Schweizerische Eidgenossenschaft
ist Teil des Heiligen Römischen Reichs
Deutscher Nation und somit rechtlich
dem Reichskammergericht in Speyer
unter stellt. Als dieses bei zwei nebensächlichen
Rechtsfällen entscheidet,
dass Basler Handelsgüter beschlagnahmt
werden dürfen, wird das in der
Eidgenossenschaft als unzulässige
Einmischung in innere Angelegenheiten
angesehen. Daraufhin entsen den
die Stände Zürich, Basel und Schaff -
hausen Wettstein mit dem Auftrag,
nichts Geringeres als die Unabhängigkeit
vom Reich zu erlangen. Mary Lavater-Sloman schildert in "Der
Schweizerkönig" auf lebendige Weise,
wie Wettstein den Weg nach Münster
auf sich nimmt, um, von Gicht geplagt
und von seinen Gegnern verspottet, an
den Verhandlungen zum Westfälischen
Frieden teilzunehmen. Seine zentralen
Anliegen haben auch über 350 Jahre
nach den historischen Ereignissen
nichts von ihrer Aktualität verloren:
Wie definiert sich die Schweiz nach
außen? Wie können Neutralität und
Unabhängigkeit gewahrt werden?
Fragen, auf die "Der Schweizerkönig"
eine überzeugende Antwort liefert.

Zusammenfassung

Als Johann Rudolf Wettstein (1594-1666) im Jahre 1645 zum Bürgermeister der Stadt Basel gewählt wird, tobt in Nordeuropa der Dreißigjährige Krieg. Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist Teil des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation und somit rechtlich dem Reichskammergericht in Speyer unterstellt. Als dieses bei zwei nebensächlichen Rechtsfällen entscheidet, dass Basler Handelsgüter beschlagnahmt werden dürfen, wird das in der Eidgenossenschaft als unzulässige Einmischung in innere Angelegenheiten angesehen. Daraufhin entsenden die Stände Zürich, Basel und Schaffhausen Wettstein mit dem Auftrag, nichts Geringeres als die Unabhängigkeit vom Reich zu erlangen. Mary Lavater-Sloman schildert in "Der Schweizerkönig" auf lebendige Weise, wie Wettstein den Weg nach Münster auf sich nimmt, um, von Gicht geplagt und von seinen Gegnern verspottet, an den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden teilzunehmen. Seine zentralen Anliegen haben auch über 350 Jahre nach den historischen Ereignissen nichts von ihrer Aktualität verloren:
Wie definiert sich die Schweiz nach außen? Wie können Neutralität und Unabhängigkeit gewahrt werden?
Fragen, auf die "Der Schweizerkönig"eine überzeugende Antwort liefert.

Inhaltsverzeichnis

Einführung
Keinen Fuss tun wir nach Speyer
Der grosse Bürgermeister
Freie Passage für den Schweizerkönig
Ohne Defensional keine wahre Neutralität, und beides nicht ohne Souveränität
Wehe wenn die Nachbarn unsere schwache Stelle entdecken!
Die Hauptsache ist, dass Wettstein die katholische sowie die evangelische Eidgenossenschaft vertritt
Ihr werdet mir nicht die Schande antun, dass ich mit Winkelzügen unsere Uneinigkeit verstecken muss
Mazarin und der Kaiser meinen, die Freundschaft der Schweiz nicht entbehren zu können
Noch scheint uns Basel eine Reichsstadt zu sein
Es gibt nur einen Weg, den Weg des Anstandes und der Furchtlosigkeit
Wenn nur die Franzosen standhalten
Die grosse Stunde ist verpasst
Die Konferenz wird sich über alle unsere Wünsche hinwegsetzen
Es wird ein Brief an den Kaiser abgehen
Namens gemeiner dreizehn und zugewandter Orte
Politischer Erfolg ist eine langsam reifende Frucht
Wer mit grossen Herren zu tun hat, muss auch grosse Geduld haben
Im Besitze vollkommener Freiheit
Nachwort

Kritik

"Dieses in gepflegter Sprache geschriebene
Werk ist nicht nur ein weiterer
Bei trag zur Biographie des großen Bürger
meisters und eidgenössischen Ge sandten
Johann Rudolf Wettstein geworden,
sondern ein Kunstwerk hohen Ranges, das
die markige Gestalt des aufrechten
Eidgenossen in ihrem innersten Wesen
vor dem Leser lebendig werden lässt."
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, 1935
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